Freitag, Mai 14, 2021
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Kampf der Mittelmäßigkeit in der Führung

von Johann Risak und Armin Wiedenegger(1)

Der Beitrag will auf Basis einer aktuellen Erhebung(2) aufzeigen, dass die Qualitäten der Führung in Organisationen nur selten über die Mittelmäßigkeit hinausgehen. Dieser Umstand stellt einerseits ein großes Problem, aber andererseits auch eine große Chance dar. Dafür muss die Mittelmäßigkeit in der Führung erkannt und systematisch und konsequent abgebaut werden. Mit diesem Beitrag sollen bewusstseinsbildende Aktivitäten zur Reduktion der Mittelmäßigkeit in der Führung von Organisationen angestoßen werden. Sie finden dazu in diesem Beitrag viele Anregungen und Herausforderungen.

Im vorgehenden Heft wurde auf die Bedeutung der Passung von Führungsqualitäten und Anforderungen, die das Umfeld stellt, beziehungsweise stellen wird, eingegangen (⇒Teil 1 hier).

Eine im Vorjahr durchgeführte Erhebung der Autoren zeigte auf, dass in einer viel zu großen Zahl von Unternehmen(2) die Führungsqualitäten nur mittelmäßig den Anforderungen des Umfeldes entsprechen.(3)

Wirkungsvolles Gestalten braucht einen situativen Ansatz:

In dieser Kolumne geht es um das den jeweiligen Zielen und Situationen entsprechende Zusammenspiel der Aktivitäten »Neues schaffen«, »Vorhandenes verbessern« und »Überholtes abschaffen«. Für das Gelingen des den jeweiligen Zielen und Situationen entsprechenden Zusammenspiels sind gewisse Voraussetzungen zu schaffen. Die Kolumne weist auf die Schaffung jener Voraussetzungen hin, die es besonders zu beachten gilt.

Zur Verbesserung der Führungsqualitäten braucht es Licht, Kraft und Weite. Teil 4 der Serie.

In der letzten Kolumne dieses Jahres finden Sie einen weiteren Arbeitsauftrag, der Sie als Führungskraft herausfordern sollte, das Beste aus Ihrem Team herauszuholen.

Zum Abschluss der Kolumnen-Reihe: Der Wiederaufstieg ist möglich und notwendig.

An der Widerstandsfähigkeit hart und einfallsreich arbeiten.

Im vorliegenden Beitrag wird der Titel als ein meisterlicher Arbeitsauftrag für die Realisierung von Exzellenz im Denken und Handeln angesehen. Er verarbeitet Gedanken aus dem IfU Dialog des Instituts für Unternehmensführung an der Wirtschaftsuniversität Wien2 und verknüpft diese mit Aussagen aus der Literatur und gemachten eigenen Erfahrungen bei der Führung von Unternehmen.

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