Freitag, Dezember 03, 2021
Follow Us
Kurzmeldung

Wissenschaftler der ETH Zürich haben eine Anlage gebaut, mit der sich aus Sonnenlicht und Luft CO2-neutrale Treibstoffe herstellen lassen. Nächstes Ziel ist, die Technologie auf industriellen Maßstab zu bringen und Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen.

Kurzmeldung

Oracle hat Anfang November die Verfügbarkeit von Oracle Cloud Infrastructure (OCI) AI-Services angekündigt, einer Reihe von Dienstleistungen, die es Entwicklern erleichtern, KI-Services auf ihre Anwendungen anzuwenden, ohne dass Data Science-Kenntnisse erforderlich sind. Mit den neuen OCI KI-Services können Entwickler Out-of-the-box-Modelle nutzen, die entweder vorab mit unternehmensorientierten Daten trainiert wurden oder die maßgeschneiderte KI-Trainings verwenden, welche auf den eigenen Daten ihrer Organisation basieren. Die sechs neuen Services unterstützen Entwickler bei einer Reihe komplexer Aufgaben, von der Sprache über die Auswertung von Informationen visueller Inhalte bis hin zu Zeitreihenprognosen.

„Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen die Lücke, die zwischen dem Versprechen von KI und der Implementierung von KI, die ihnen tatsächlich dabei hilft, echte Ergebnisse zu erzielen, schließen“, erklärte Greg Pavlik, Chief Technology Officer, Oracle Cloud Platform. „Oracle ist am besten in der Lage, den Wert von KI durch sein branchenführendes Know-how im Bereich der Unternehmensanwendungen und Unternehmensdaten, durch seine Cloud-Infrastruktur der nächsten Generation und durch sein starkes Engagement für den Aufbau von KI-Services und -Lösungen zu realisieren.“

Basierend auf der Erfahrung von Oracle als führender Anbieter von Geschäftsanwendungen mit einer umfassenden Suite von Cloud-Anwendungen sind die KI-Services von Oracle vorab trainiert, um Unternehmen über zahlreiche Anwendungsfälle hinweg einen unmittelbaren Mehrwert zu bieten. Die neuen vollständig verwalteten KI-Services umfassen: "OCI Language", "OCI Speech", "OCI Vision", "OCI Anomaly Detection", "OCI Forecasting" und "OCI Data Labeling".

Kurzmeldung

Mehr als die Hälfte (55 %) der großen Unternehmen sind nicht in der Lage, Cyberangriffe schnell zu identifizieren, wirksam zu bekämpfen oder deren Auswirkungen in kurzer Zeit zu begrenzen. Dies sind die Kernaussagen einer aktuellen Erhebung des Beratungsunternehmens Accenture. Die Studie „State of Cybersecurity Resilience 2021“ basiert auf einer Umfrage unter mehr als 4.700 Führungskräften weltweit und untersucht, inwieweit Unternehmen dem Thema Cybersecurity einen hohen Stellenwert einräumen, wie effektiv die derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen sind und wie sich ihre Investitionen in Maßnahmen zur Abwehr, schnellen Erkennung und Beseitigung entwickeln. Vier von fünf Befragten (81 %) sind der Meinung, dass es ein ständiger Wettlauf sei, den Angreifern einen Schritt voraus zu sein, was wiederum die Kosten in die Höhe treibe. Gleichzeitig haben 82 % der Befragten ihre Ausgaben für Cybersicherheit im vergangenen Jahr erhöht. Dennoch ist die Zahl erfolgreicher Cyberangriffe – die den unbefugten Zugriff auf Daten, Anwendungen, Dienste, Netzwerke oder Geräte umfasst – im Vergleich zum Vorjahr um 31 % auf durchschnittlich 270 pro Unternehmen gestiegen.

Kurzmeldung

Die "Intelligent Automation Benchmark Study 2022" von Kofax offenbart die Ziele, Herausforderungen und bisherigen Ergebnisse von Unternehmen im Bereich der intelligenten Automatisierung. Welche Geschäftsabläufe automatisieren Unternehmen vorrangig? Diese und weitere Fragen hat Kofax im Juni dieses Jahres 800 Entscheidungsträgern in Unternehmen verschiedener Branchen und Länder – unter anderen Deutschland – gestellt. Kofax ist ein führender Anbieter von Intelligent Automation Software für die Digitalisierung und Automatisierung von End-to-End-Geschäftsprozessen.

Während der Pandemie mussten sich Unternehmen schnell an neue Bedingungen anpassen. Um Geschäftskontinuität sicherzustellen, virtuelle Kundenerfahrungen zu schaffen und mobiles Arbeiten zu ermöglichen, spielte die Automatisierung unternehmenskritischer Abläufe eine zentrale Rolle. Die Befragten in Deutschland sind mit überwältigender Mehrheit davon überzeugt, dass digital transformierte Unternehmen langfristig über einen Wettbewerbsvorteil verfügen (91 %) – und dass ihre eigene Organisation die Digitalisierung beschleunigen muss (85 %). Derzeit konzentrieren sich deutsche Unternehmen in Sachen Automatisierung auf die folgenden wertschöpfenden Kunden-, Betriebs- und Finanzprozesse: Verarbeitung von Kontoauszügen (93 %), Management der Dokumentensicherheit (85 %), Rechnungsverarbeitung (84 %), Onboarding (84 %), Kreditorenbuchhaltung (82 %), Transaktionsverarbeitung (81 %), Forderungsbearbeitung (79 %) sowie Digitale Poststelle (76 %).

Die Beweggründe, warum Unternehmen diese Arbeitsabläufe automatisieren, sind vielfältig – von der Verbesserung der Customer Experience bis hin zu einer besseren Entscheidungsfindung. Im Vordergrund stehen für die deutschen Befragten die folgenden Ziele: Verbesserung der Kundenbindung über mehrere Kanäle (97 %), Maximierung des Werts von IT-Investitionen (97 %), Optimierung der Kundengewinnung und -bindung (96 %), Erfolgreiche Unternehmensführung (94 %), Steigerung der Mitarbeiterproduktivität und -zufriedenheit (87 %), Gewährleistung von Datensicherheit und Compliance (87 %), Effizientere Gestaltung von Backoffice-Abläufen (74 %) und Erkenntnisgewinn zum Kundenverhalten durch Datenanalyse (72 %).

System- und Datensilos als Hindernis
Bei der Umsetzung gibt es allerdings gewisse Hürden. Deutsche Unternehmen sehen insbesondere darin eine Herausforderung, bestehende, fragmentierte Systeme und Daten für die Automatisierung zu nutzen (97 %). Weitere Stolpersteine sind: Unzureichender Einblick in Daten (96 %), Manuelle Prozesse (94 %), Herausforderungen bezüglich Datensicherheit (84 %), Mangel an benutzerfreundlichen Automatisierungs-Tools (84 %), Fehlende Prozessintelligenz (82 %), Herausforderungen bezüglich Compliance (69 %).

Kurzmeldung

Die österreichweit erste außerbetriebliche Produktionsanlage für grünen Wasserstoff wird von Energie Steiermark im südsteirischen Gabersdorf errichtet. Mit einer Investitionssumme von rund zehn Millionen Euro wird auf einem 10.000 m² großen Areal die neuartige Erzeugungsanlage realisiert – eine PV-Großanlage mit 6.000 m² Kollektorfläche in Kombination mit den Ressourcen einer bereits bestehenden Biogasanlage. Baubeginn ist das Frühjahr 2022, eine Fertigstellung ist für das Jahresende geplant. Jährlich sollen bis zu 300 Tonnen grüner Wasserstoff produziert werden. Ein erster Liefervertrag wurde mit der Wolfram Bergbau & Hütten AG unterzeichnet.

Log in or Sign up